Regionalplan kurz vorgestellt

 

OVG erklärt Regionalplan für unwirksam

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat mit acht Urteilen vom 5. Juli 2018 den Regionalplan „Havelland-Fläming 2020“ für unwirksam erklärt. In allen acht Fällen wurde durch die Regionale Planungsgemeinschaft Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision erhoben. Durch das Einlegen der Beschwerde wird die Rechtskraft der Urteile gehemmt (§ 133 Absatz 4 Verwaltungsgerichtsordnung).

» Urteil OVG Berlin-Brandenburg 2 A 2.16

Erster integrierter Regionalplan im Land Brandenburg

Der Regionalplan Havelland-Fläming 2020 bildet eine wesentliche Grundlage für eine nachhaltige und integrierte Entwicklung der Planungsregion. Den aktuellen Herausforderungen des demographischen Wandels und den Zielen der Energiestrategie des Landes Brandenburg wird der Regionalplan ebenso gerecht wie dem Schutz von Natur und Landschaft.

Allgemeine Siedlungsflächen

Förderung einer dem demographischen Wandel und der Schonung von Ressourcen angepassten Siedlungsentwicklung.

Daseinsvorsorge

Sicherung der Daseinsvorsorge mit Gütern und Dienstleistungen des täglichen und gehobenen Bedarfs an geeigneten Standorten.

Gewerbliche Entwicklung

Mobilisierung und Nutzung der vorhandenen Wirtschaftspotenziale und Flächenreserven zur Stärkung des regionalen Wirtschaftsstandortes.

Freiraumsicherung

Sicherung und Entwicklung des Freiraums und der empfindlichen Teilräume regionaler Landschaftseinheiten.

Windenergienutzung

Bundesländervergleich 2017

Gewährleistung eines räumlich geordneten und konzentrierten Ausbaus der Windenergienutzung für eine nachhaltige Energieversorgung.

Oberflächennahe Rohstoffe

Sicherung der regionalen Rohstoffvorkommen für einen bedarfsgerechten Abbau.